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Pressemitteilung 4. Januar 2016

UMM in ‚Initiative Qualitätsmedizin‘

Die Universitätsmedizin Mannheim ist in die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) aufgenommen worden. In der IQM engagieren sich über 350 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz für mehr Qualität bei der Behandlung von Patienten.

„Als IQM-Mitglied können wir auf Qualitätsdaten der anderen Mitglieder zugreifen und uns so gezielt mit den jeweils besten Kliniken eines Fachgebiets vergleichen“, berichtet der Ärztliche Direktor und Geschäftsführer der UMM, Professor Dr. med. Frederik Wenz. „Durch regelmäßige gegenseitige Besuche und Bewertungen profitieren wir von den Erfahrungen anderer Krankenhäuser und geben gleichzeitig unser eigenes Wissen an die übrigen IQM-Mitglieder weiter.“ Die IQM stellt ihren Mitgliedern Instrumente zur konsequenten Verbesserung der medizinischen Qualität zur Verfügung, die auf einer offenen Fehlerkultur und kollegialer Unterstützung beruhen. Durch die Bereitstellung von Vergleichsdaten können bestehende Qualitätsunterschiede und Verbesserungspotenziale identifiziert und zum Wohl der Patienten genutzt werden.

„Wir werden unsere IQM-Ergebnisse zukünftig veröffentlichen“, kündigt UMM-Geschäftsführer Dr. Jörg Blattmann an und betont: „Damit gehen wir freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zu Qualitätssicherung und Transparenz hinaus.“ Bereits seit längerem macht die UMM auf ihrer Homepage den Qualitätsbericht und die Ergebnisse von vergleichenden Qualitätssicherungsverfahren zugänglich. Dort gibt sie auch öffentlich Einblick in interne Abläufe wie der Aufbereitung von OP-Bestecken.

Die Initiative Qualitätsmedizin wurde 2008 gegründet. Ihre mehr als 350 Mitglieder aus Deutschland und der Schweiz versorgen jährlich rund 5 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei 28 Prozent, in der Schweiz bei 18 Prozent.

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