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Aktuelles

Aktionstag zur Händehygiene

Zu verhindern, dass Krankheitserreger übertragen werden – darum geht es bei der „Aktion Saubere Hände“. Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) beteiligt sich mit einem Aktionstag am heutigen 5. Mai auf ihrem Gelände und mit einem Online-Quiz rund um die korrekte Händehygiene. Das Datum des Aktionstags ist bewusst gewählt: Der 5.5. steht für zwei Mal fünf Finger, denn Hände sind die häufigsten Überträger von Infektionen im Gesundheitswesen.


Universitätsklinikum DIN-ISO 9001 zertifiziert

Das Universitätsklinikum Mannheim ist nach DIN-ISO 9001:2015 zertifiziert worden. Die Auditoren des TÜV Süd haben nach einer dreitägigen Begehung und rund 60 Audit-Interviews das begehrte Zertifikat erteilt. „Die DIN-ISO 9001 Zertifizierung ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der UMM“, freut sich Professor Dr. med. Hans-Jürgen Hennes, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer. „Durchdachte Arbeitsabläufe tragen entscheidend zur Qualität unseres Klinikums bei. Sie steigern die Effizienz und verbessern nachhaltig unsere Strukturen“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer Freddy Bergmann.


Professor Heininger leitet Krankenhaushygiene

Interview mit Professor Dr. med. Alexandra Heininger, Leitung der Stabsstelle Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Mannheim. Prof. Dr. med. Alexandra Heininger bringt war viele Jahre leitende Oberärztin der operativen Intensivmedizin am Universitätsklinikum Tübingen. Gleichzeitig legte sie schon früh einen Schwerpunkt auf Infektiologie und Infektionsprävention, so reicht ihre Zusammenarbeit mit dem Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen am Robert-Koch-Institut zurück bis ins Jahr 1998.


Hygienebeauftragte

Hygienebeauftragte: Fachleute vor Ort

Sie sind erste Ansprechpartner der Bereiche für Fragen rund um die Hygiene: Hygienebeauftragte tragen wesentlich zur gelebten Hygiene im Universitätsklinikum bei, indem sie unter anderem in ihren Stationen auf die Einhaltung der Richtlinien achten oder Verbesserungen anstoßen. Das dazu erforderliche Fachwissen bekommen die Beauftragten in einem insgesamt 40-stündigen Lehrgang, den die Stabsstelle Krankenhaushygiene einmal im Jahr anbietet. Zuletzt erwarben im November 21 Pflegekräfte den durch den Verbund für Angewandte Hygiene zertifizierten Abschluss.



Ausgezeichnete Handhygiene an der UMM

Krankheitserreger können leicht über die Hände übertragen werden. Schutz davor bietet eine sorgfältige Händehygiene: Daher desinfizieren die Mitarbeiter der UMM ihre Hände in genau festgelegten Momenten der Patientenversorgung. Diese gelebte Form der Hygiene hat die „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet und zertifiziert. Das Zertifikat bescheinigt der UMM, dass sie einen hohen Standard bei verschiedenen Kriterien erfüllt: Die fortlaufende Verbesserung der Händehygiene ist fest verankertes Ziel der gesamten Organisation. Gebäude und Stationen sind umfassend mit Spendern für Händedesinfektionsmittel ausgestattet. Alle Mitarbeiter, die Patienten versorgen, erhalten regelmäßige Schulungen zur Händehygiene.


"Hygiene-Leuchtturm": Transplantationsstation setzt neue Maßstäbe in der Hygiene

Für Menschen, die an Leukämie erkrankt sind, ist eine Transplantation von Stammzellen oft die einzige Chance auf Heilung. Die UMM ist eines der wichtigsten Zentren in Deutschland für die Behandlung einiger Formen des Blutkrebses, beispielsweise der Myelodysplastischen Syndrome (MDS) und der Myeloproliferativen Neoplasien (MPN). Diese Expertise baut die UMM nun aus und eröffnet eine der modernsten Transplantationsstationen weltweit. Bis zu 60 Patienten pro Jahr können dort Stammzellen aus dem Knochenmark von Spendern erhalten – unter besonders geschützten Bedingungen.


UMM in "Initiative Qualitätsmedizin"

Die Universitätsmedizin Mannheim ist in die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) aufgenommen worden. In der IQM engagieren sich über 350 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz für mehr Qualität bei der Behandlung von Patienten. Die Initiative Qualitätsmedizin wurde 2008 gegründet. Ihre mehr als 350 Mitglieder aus Deutschland und der Schweiz versorgen jährlich rund 5 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei 28 Prozent, in der Schweiz bei 18 Prozent.


Priorität für Infektionsschutz

Von der sachgerechten Desinfektion der Hände bis zum Bau neuer Klinikgebäude - die Stabsstelle Krankenhaushygiene sorgt dafür, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Infektionsprävention in den hygienischen Strukturen und Prozessen umgesetzt werden. Die Stabsstelle unterstreicht den hohen Stellenwert der Hygiene am Klinikum. Sie führt die Krankenhaushygieniker und Hygienefachkräfte, die zuvor am Institut für Mikrobiologie und Hygiene angesiedelt waren, an zentraler Stelle zusammen. Zudem wurde das Fachpersonal aufgestockt.


Netzwerk gegen unnötigen Einsatz von Antibiotika

Vor zunehmenden Antibiotika-Resistenzen warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Um dieser Gefahr durch den bewussten, rationalen Einsatz von Antibiotika entgegenzuwirken, haben sich in der Metropolregion Rhein-Neckar sieben Kliniken zu einem Antibiotic-Stewardship (ABS)-Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist, dass möglichst viele Krankenhäuser in der Metropolregion ABS-Gruppen einführen und vor Ort das Bewusstsein für den sinnvollen Einsatz von Antibiotika schärfen. Langfristig soll so verhindert werden, dass Bakterien Resistenzen entwickeln. Deshalb sollen Antibiotika nur dann eingesetzt werden, wenn sie für die Therapie unverzichtbar sind. Außerdem soll für jeden Patienten sorgsam das individuell passende Antibiotikum ausgewählt werden.


Hygiene: UMM mit neuartigen Endoskopen

Als erstes Krankenhaus in Deutschland nutzt das Universitätsklinikum Mannheim für Spiegelungen im oberen Dünndarm ausschließlich spezielle Endoskope mit einer neuartigen Bauart. Die bisher weit verbreiteten Geräte waren in jüngster Zeit mit der Übertragung von Krankheitserregern in Zusammenhang gebracht worden: Anfang 2015 hatte die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) erstmals darauf hingewiesen, dass ihr Keimübertragungen über so genannte Duodenoskope mehrerer renommierter Hersteller gemeldet wurden. Im Sommer 2015 wurde dann auf einem internationalen Hygienekongress über mehrere Ausbrüche multiresistenter Erreger im Berliner Raum im Zusammenhang mit diesen Endoskopen berichtet.

Kontextspalte

Flyer: Hygiene und Sicherheit

Flyer: Hände-Desinfektion